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Nova Scotia, Brönner, 1750 + Gleditsch, Mississipi/Louisiana 17

€35,000.00

Title: Nova Scotia, Brönner, 1750 + Gleditsch, Mississipi/Louisiana 1720
PlaceAndYear: 1750+1720
Publisher: Brönner+Gleditsch, Johann Gottlieb
Description: Nova Scotia, Brönner 1750+Mississipi/Louisiana, Gleditsch 1720-s
Historische und Geographische Beschreibung von Neu-Schottland : darinnen von der Lage, Grösse, Beschaffenheit, Fruchtbarkeit und besondern Eigenschaften des Landes, wie auch von den Sitten und Gewohnheiten der Jndianer, und von den merckwürdigsten Begebenheiten, so sich zwischen denen Cronen Franckreich und England seit deren Besitznehmung zugetragen, hinlängliche Nachricht ertheilet wird / Auf Befehl Seiner Großbrittannischen Majestät Georg II. und des Parlements in Englischer Sprache verfasset, Nunmehro aber ins teutsche übersetzet
Erschienen Franckfurt ; Leipzig : Brönner, 1750
Umfang
[2] Bl., 216 S., [1] gef. Bl. ; 8° : 1 Kt. (Kupferst.)
Anmerkung
Karte m.d.T.: Neueste Vorstellung des südlichen Teils von Neu-Schottland, nebst einem Plan von Neu-Hallifax / entworfen von T. Lefferys Geogr. 1750
Titelbl. in Rot- und Schwarzdruck
Vorlageform d. Erscheinungsvermerks: Franckfurt und Leipzig/ bey Heinrich Ludwig Brönner, 1750
Sprache Deutsch
Gattungsbegriff Geographie / Topographie
Online-Ausgabe:
Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2013
URN urn:nbn:de:gbv:3:1-517016 [info]
VD18 11370998
Reference: Refractions of Canada in European Literature and Culture, (page 122: "...a first wave of publications dealing with Canada started in the 1750s.. In 1750 a historical and geographical description of Nova Scotia was published in Frankfurt....") Heinz Antor, Gordon Bölling, Annette Kern-Strähler, Klaus Stierstorfer, edited by Walter de Gruyter, 2005, 309 pp..

ANGEBUNDEN/BOUND WITH:

Ausfuehrliche Historische und Geographische Beschreibung Des an dem grossen Flusse Mississipi in Nord-America gelegenen herrlichen Landes Louisiana : Jn welches die neu-aufgerichtete Frantzösische grosse Jndianische Compagnie Colonien zu schicken angefangen; Worbey zugleich einige Reflexionen über die weit-hinaus sehende Desseins gedachter Compagnie, Und des darüber entstandenen Actien-Handels eröffnet werden
Verleger / Drucker Gleditsch, Johann Gottlieb
Erschienen Leipzig : Gleditsch, 1720
Ausgabe
Andere Auflage. Mit neuen Beylagen und Anmerckungen vermehret
Umfang
[1] gef. Bl., [3] Bl., 102 S., [4] Bl. ; 8° : 1 Kt. (Kupferst.)
Vorlage des Erscheinungsvermerks: Leipzig, bey J. Fried. Gleditschens seel. Sohn, 1720.
Sprache Deutsch
Gattungsbegriff Geographie / Topographie / Geldwesen
Online-Ausgabe
Halle, Saale : Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt, 2013
URN urn:nbn:de:gbv:3:1-517027 [info]
VD18 10271015
Reference:
Yale University Library
Beinecke Rare Book & Manuscript Library

"Ausfuehrliche historische und geographische beschreibung des an dem grossen flusse Mississipi in Nord-America gelegenen herrlichen landes Louisiana; in welches die neu-aufgerichtete frantzo?sische grosse indianische compagnie colonien zu schicken angefangen; worbey zugleich einige reflexionen ueber die weit-hinaus sehende desseins gedachter compagnie, und des darueber entstandenen actien-handels, ero?ffnet werden.
Call Number:
Zc20 720hic (Request the physical item to view in our reading room)
Language:
German
Date: 1720.
Publisher: J.F. Gleditschens seel. sohn,
Edition: 3. aufl., mit neuen beylagen und anmerckungen vermehret.
Subjects:
Mississippi River Valley--Description and travel
Louisiana--History--To 1803
Compagnie des Indes
Genres:
Maps in books
Portraits
Frontispieces (Illustrations)
Type of Resource:
text
Description:
Originally pub. Leipzig, 1720, with title: Historische und geographische Beschreibung ... Cf. Sabin no. 32104.
Portrait of John Law, (IN OUR BOOK LACKING) and folded map inserted at front. Map has title: Louisiana am Fluss Missisippi [!]; from the German translation of John Lawson's Carolina, Hamburg, 1712? - Cf. Winsor, The Kohl collection, p. 112.
Physical Description:
3 p. l., 102 p. 17 cm."
Provenienz/Provenance:
Aus der Bibliothek des sachsen-weimarschen Kammerjunkers, Schriftstellers, Agrarökonomen und Gelehrten Georg August von Breitenbauch mit seinem gestochenen Exlibris im vorderen Innendeckel.

John Law (economist)
Born 21 April 1671
Edinburgh
Scotland
Died 21 March 1729 (aged 57)
Venice
Republic of Venice
John Law (baptised 21 April 1671 – 21 March 1729) was a Scottish economist who believed that money was only a means of exchange that did not constitute wealth in itself and that national wealth depended on trade. He was appointed Controller General of Finances of France under the Duke of Orleans, regent for the youthful king, Louis XV.

In 1716 Law established the Banque Générale in France, a private bank, but three-quarters of the capital consisted of government bills and government-accepted notes, effectively making it the first central bank of the nation. He was responsible for the Mississippi Company bubble and a chaotic economic collapse in France, which has been compared to the early-17th century tulip mania in Holland. The Mississippi Bubble was contemporaneous with the South Sea Company bubble of England.

Law was a gambler and a brilliant mental calculator. He was known to win card games by mentally calculating the odds. He originated economic ideas such as "The Scarcity Theory of Value" and the "real bills doctrine". Law’s views held that money creation will stimulate the economy, that paper money is preferable to metallic money which should be banned, and that shares are a superior form of money since they pay dividends.

John Law of Lauriston oder französisch John Law de Lauriston (* 16. April 1671 in Edinburgh; † 21. März 1729 in Venedig) war ein schottischer Nationalökonom und Bankier.

John Law war das fünfte von zwölf Kindern des Innungsmeisters der Goldschmiede von Edinburgh und Geldverleihers William Law (* ca. 1630–1688) und seiner Ehefrau Jeanne Campbell (* ca. 1645). Er hatte einen jüngeren Bruder den William Law de Lauriston (1675–1752). Nach Schulbesuch in seiner Heimatstadt und einem Internat ging er – bald nach dem frühen Tod des Vaters (1688) – nach London. Dort betätigte er sich als professioneller Glücksspieler. Die Fähigkeit, Gewinnchancen mit verblüffender Geschwindigkeit zu kalkulieren, hatte er sich wohl mittels Lektüre (Antoine Arnauld, Jakob Bernoulli) und genauer Beobachtung antrainiert; seine Begabung als brillanter Kopfrechner half dabei entscheidend. 1694 wurde er wegen eines Duells mit tödlichem Ausgang zum Tod verurteilt und flüchtete während der Berufungsverhandlung auf den Kontinent nach Holland. In den folgenden Jahren studierte Law das Finanzsystem der Bank von Amsterdam und lernte den britischen Thronprätendenten James III. kennen. In Paris wurde Madame Katherine Seigneur, geb. Knowles, (1669–1747) seine Geliebte; mit ihr floh er vor Neidern nach Venedig. Nach einem Jahrzehnt im Exil war er zurück im noch unabhängigen Schottland, um es vergeblich vor der Finanzkatastrophe aus dem Darién-Projekt zu retten. Sein Plan zu einer Reform der Finanzverfassung wurde abgelehnt; als die Vereinigung der Parlamente Englands und Schottlands drohte, ging Law (der in England weiterhin als flüchtiger Verbrecher galt) wieder auf den Kontinent.

Durch Glücksspiel erarbeitete er sich in Paris ein Vermögen und wurde 1707 ein Freund Philipps von Orléans, des Regenten Frankreichs (ab 1715). Von 1716 an konnte er in Paris endlich seine geldpolitischen Ideen in die Praxis umsetzen, was in der Mississippi-Spekulation resultierte. Als einer der Hauptaktionäre der von ihm kontrollierten Gesellschaften wurde er nicht nur schwerreich, sondern auch der Star von Paris. 1717 war die Duellaffäre durch Begnadigung seitens des englischen Königs bereinigt worden, Ende 1719 konvertierte er zum katholischen Glauben. Bereits wenige Tage später wurde er zum Generalkontrolleur der Finanzen, Contrôleur Général des Finances ernannt. In finanzieller Hinsicht war er damit der Herrscher Frankreichs und gleichzeitig – als Direktor der Mississippi-Kompanie – eines Drittels des nordamerikanischen Kontinents. Als Direktor dieser Mississippi-Kompanie fusionierte John Law die Französische Ostindienkompanie mit der Französischen Westindienkompanie und bündelte so alle außereuropäischen Handelsmonopole Frankreichs in einem Konglomerat, Fondateur de la Compagnie des Indes (1719). Um seine gesellschaftliche Anerkennung zu stützen, gab er Unsummen für karitative Zwecke aus (so berichten übereinstimmend Liselotte von der Pfalz und Daniel Defoe).

Jedoch war das Ergebnis seiner Aktivitäten als Bankier und Finanzier des Staates eine geldpolitische Katastrophe. Als Law im Frühjahr 1720 Anlass hatte, an der Unterstützung durch den Regenten zu zweifeln, erlitt er einen Nervenzusammenbruch. Die Kinder wurden auf das Land gebracht, Katherine harrte bei ihm aus. Im Dezember 1720 flüchtete er über Brüssel nach Venedig; sein Vermögen war zunächst blockiert, dann übereignete er es als Schadenersatz der Kompanie. Im Herbst 1721 reiste er nach London – allein, denn Katherine und die Kinder durften Paris weiterhin nicht verlassen. Nach einer Episode als Geheimagent Englands in Aachen und München wandte er sich 1726 wieder nach Venedig, wo er sich als Gemäldehändler betätigte. Dort verstarb er 1729 an den Folgen einer Lungenentzündung. Law wurde in der ehemaligen Kirche San Geminiano bestattet, sein Grabmal befindet sich heute in der Kirche San Moisè.
  • Number: 1271336
  • Dealer: Petra Riedel







 
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