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Atlas Silesiae, Homann Heirs, 1750./ Virtual Map Fair

Title: Atlas Silesiae, Homann Heirs, 1750
Author: Homann Heirs
PlaceAndYear: Norimberg, anno 1750
Description: Atlas Silesiae, Homann Erben, Nbg.1750, Imperial-Folio, komplett
Homann Erben, Atlas Silesiae, Nürnberg, anno 1750, Imperial-Folio, 70x55 cm.. 2 gest. Blatt, Titel und Inhaltsverzeichniss, 20 dpblgr. kolor. numer. Kupferkarten, Hpgt. d. Zt., 14 Bindebänder (neu). Tit. etwas knitterig und angestaubt, die Ktn. nur vereinzelt im Rand etwas fleckig. Vors. und ein Teil der Bindebänder erneuert. Beide Deckel stark gewölbt und beschabt. Anfangs 4 Hauptkarten, dann 16 spezialkarten. 4 Karten sind lose beigefügt.
Die Karten: 1. Silesia generalis, 2. Silesia inferior, 3. Silesia Superior, 4. Dioecesis Episcopatus Wratislaviensis, 5. Principat Grotkanus, 6. Principatus Oelse, Wartemberg, 7. Principat Troppau, Lichtenstein, 8. Princip. Iaegerndorf, Lichtenstein, 9. Principat. Sagan, Lobkowiz, 10. Princip. Munsterberg, Auersperg, 11. Princip. Schweidniz, 12. Princip Jauer, 13. Princip Glogau, 14. Princip Oppeln, 15. Princip Ratibor, 16. Princip Breslau, 17. Princip Ligniz, 18. Princip Brieg, 19. Princip Wohlau, 20. Princip Teschen.

Die Entstehung des „Atlas Silesiae“

Während der Regierungszeit Karls VI. (1711-1740) wurde in Schlesien mit den Arbeiten zur Vermessung der Habsburgischen Erblande begonnen. Damit beauftragt wurde der Ingenieurleutnant Johann Wolfgang Wieland (gest. 1736), der 1732 die Aufnahmen beendete. Eine erste Revision erfolgte noch durch Wieland.

Im Jahre 1735 beauftragten die Schlesischen Stände die Homännischen Erben in Nürnberg mit der Veröffentlichung der Karten. Es sollte ein Atlas mit Karten der Fürstentümer und mit zwei Generalkarten erscheinen.

1736 wurde eine erneute Revision der von Wieland gezeichneten Kartenblätter vom kaiserlichen Ingenieurleutnant Matthäus von Schubarth (gest. 1758) durchgeführt. Bereits im gleichen Jahr konnten die Kupferplatten (Fürstentümer Breslau, Brieg , Sagan) mit den Probeabzügen fertiggestellt werden.

1740 mußte Schubarth die Revisionsarbeiten einstellen. Erst nachdem König Friedrich II von Preußen (1740-1786) seinen anfänglichen Widerstand gegen den Abschluß des Unternehmens aufgegeben hatte, konnte das gesamte Werk, teilweise nicht revidiert, 1750 erscheinen. - Der Atlas umfaßt eine Übersichtskarte von Schlesien, je eine von Nieder- und Oberschlesien, eine Karte der Diözese Breslau und 16 Fürstentümer. Obgleich die Fürstentumskarten das Erscheinungsjahr 1736, Oels und Glogau 1739, aufweisen, sind sie als Teil des Atlasses erst 1750 erschienen.

Der Atlas war für lange Zeit die einzige Veröffentlichung einer staatlichen Landesaufnahme für Schlesien.

Large scale (Imperial Folio) special atlas of Silesia, Poland. With 4 general maps with engraved text in margin and 16 large scale detailed maps with decorative cartouces. The maps are mainly dated 1736, some upto 1746. 4 maps loose, from another edition.
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  • Number: 1270542
  • Dealer: Petra Riedel







 
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